06. April 2021

Regionalbudget - zweite Runde

Zweite Chance nutzen und sich jetzt bewerben!
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Die Mitgliedskommunen der Integrierten Ländlichen Entwicklung - kurz ILE - Dreiländereck, die Stadt Rehau sowie die Stadt Schönwald und die Gemeinde Regnitzlosau, rufen erneut dazu auf sich mit seinen Projektideen für die Fördermittel des Regionalbudgets zu bewerben. Die bereitgestellten Mittel des Regionalbudgets bestehen zu 10 % aus dem Eigenanteil der ILE und zu 90 % aus dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Da nach dem ersten Auswahlverfahren der Projekte noch Fördergelder zur Verfügung stehen, hat sich die ILE dazu entschlossen interessierten Projektträgern erneut die Möglichkeit zu geben sich auf eine Förderung zu bewerben.
Wer kann sich bewerben? Vereine, Verbände, Stiftungen, Religiöse Gemeinschaften aber auch Unternehmen und Privatpersonen können einen Antrag stellen. Wichtig ist, dass das Projekt gezielt den Ländlichen Raum aufwertet, indem ein Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger der Region geschaffen wird.
Wie hoch ist die Förderung? Projekte können mit bis zu 80 % (max. 10.000 €) durch das Regionalbudget gefördert werden. Dabei muss das Projekt ein Kostenvolumen zwischen 500 € und 20.000 € netto umfassen und muss bis zum 01.09.2021 abgeschlossen sein. Zudem darf das Projekt noch nicht begonnen haben.
Wie bewerbe ich mich? Wer Interesse an der Förderung eines Projekts durch das Regionalbudget hat, wird gebeten, einen entsprechenden Antrag bis 26.04.2021 an die Stadt Rehau, ILE-Umsetzungsmanagement, Martin-Luther-Str. 1, 95111 Rehau zu stellen. Detaillierte Informationen zum Regionalbudget sowie die Antragsunterlagen finden Sie auf unserer Homepage unter www.ile-dreilaendereck.de. Fragen zur Antragstellung beantwortet Ihnen telefonisch Frau Martin, 09283/20-29.

05. März 2021

Befragung von Haus- und Grundstückseigentümern

Innenentwicklungspotentiale in den Gemeinden nutzen
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Im Rahmen einer Analyse über die vorhandenen Innenentwicklungspotentiale in den Gemeinden der ILE Dreiländereck erfolgt eine Befragung der Haus- und Grundstückseigentümer. Dabei erfolgt eine Bestandsaufnahme zu Angaben der Immobilie und es wird die Verkaufsbereitschaft der Besitzer abgefragt. Zudem haben Eigentümer über den Fragebogen die Möglichkeit sich für ein Beratungsgespräch einzutragen.
Bitte unterstützen Sie die Umfrage und wirken Sie dabei aktiv bei dem Erhalt von vorhandenem Gebäudebestand im Innenort mit und tragen damit zu lebendigen und attraktiven Ortskernen bei.

11. Januar 2021

Regionalbudget 2021

Aufruf zur Einreichung von Kleinprojekten
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Die Stadt Rehau, die Stadt Schönwald und die Gemeinde Regnitzlosau haben sich freiwillig zur Integrierten Ländlichen Entwicklung – kurz ILE – Dreiländereck zusammengeschlossen, um gemeinsam eine zukunftsorientierte und lebenswerte Region zu gestalten.
Im Rahmen der Allianz besteht im Jahr 2021 erneut die Möglichkeit, Kleinprojekte durch das Förderinstrument „Regionalbudget“ fördern zu lassen. Die Mittel daraus fließen zu 10 % aus dem Eigenanteil der ILE und werden zu 90 % durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zur Verfügung stellt. Insgesamt steht damit für das laufende Jahr eine Gesamtsumme von 100.000 € zur Verfügung. Termingerecht wurde hierzu beim zuständigen Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken ein Förderantrag gestellt.

Ziel der Förderung ist es Projekte zu unterstützen, die die Attraktivität des Ländlichen Raumes steigern, eine zukunftsorientierte und lebenswerte Region gestalten und somit gleichwertige Verhältnisse in ganz Bayern schaffen. Dabei geht es unter anderem um die Sicherung einer erreichbaren Grund- und Nahversorgung, um die Gestaltung attraktiver und lebendiger Ortskerne sowie um Natur-, Umwelt- und Klimaschutzbelange. Bevorzugt behandelt werden innovative Projektideen, die gezielt die Aufwertung des Ländlichen Raumes vorantreiben.

Bewerben können sich Privatpersonen, Vereine, Verbände, Glaubensgemeinschaften und Initiativen ebenso wie Unternehmen und die drei Kommunen der ILE. Zugelassen sind Projekte mit einem Kostenvolumen von min. 500 € bis max. 20.000 € (Netto). Vorausgesetzt wird, dass mit dem Projekt noch nicht begonnen wurde und dieses bis zum 30.09.2021 fertiggestellt und abgerechnet sein muss. Den Kleinprojektträgern steht ein Fördersatz von max. 80 % zur Verfügung. Über die genaue Förderhöhe der einzelnen Kleinprojekte entscheidet das Auswahlgremium in eigener Verantwortung gemäß den festgelegten Auswahlkriterien.

Sie haben ein Projekt geplant, aber es fehlen die finanziellen Mittel? Sie wollen Ihre Heimat mit einer besonders innovativen Idee weiterentwickeln?
Wer Interesse an der Förderung eines Projekts durch das Regionalbudget hat, wird gebeten, einen entsprechenden Antrag bis 15.02.2021 an die Stadt Rehau, ILE-Umsetzungsmanagement, Martin-Luther-Str. 1, 95111 Rehau zu stellen.

Detaillierte Informationen zum Regionalbudget sowie die Antragsunterlagen finden Sie auf unserer Homepage unter www.ile-dreilaendereck.de. Fragen zur Antragstellung beantwortet Ihnen telefonisch Frau Martin, 09283/20-29.

01. November 2020

Die Heimat aktiv mitgestalten

Digitale Bürgerbefragung zur interkommunalen Zusammenarbeit
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Seit dem Jahr 2015 arbeiten die drei Kommunen Regnitzlosau, Rehau und Schönwald in der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) zusammen, um Projekte in verschiedenen Bereichen voranzubringen. Grundlage dafür ist ein Konzept, dass momentan aktualisiert wird. Um die bisherige Zusammenarbeit zu bewerten und für die Zukunft neu auszurichten bitten wir um Ihre Unterstützung. Die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger. In Insgesamt 13 Fragen können Sie beantworten, welche der bisher umgesetzten Projekte Sie kennen, wo Sie speziell in Ihrer Kommune Handlungsbedarf sehen und welche Themen Sie zukünftig für besonders wichtig halten. Gerne können Sie sich auch vorab auf unserer ILE Dreiländereck Internetseite informieren. Sollten Sie Fragen zur Befragung haben, können Sie sich gerne jederzeit an die ILE-Managerin wenden: Sabrina Martin, Tel.: 09283 / 2029 oder sabrina.martin@ile-dreilaendereck.de. Ebenfalls können Sie sich an das mit der Konzeptaktualisierung beauftragte Büro PLANWERK wenden: Maximilian Stöhr, Tel.: 0151 / 65 13 44 21 oder stoehr@planwerk.de.
Bitte unterstützen Sie die Kommunen bei ihrer weiteren Arbeit und nehmen Sie sich für die Befragung kurz Zeit. Die Bearbeitung dauert nur wenige Minuten. Wir bedanken uns schon vorab recht herzlich für Ihre Mithilfe!

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23. September 2020

Netzwerktreffen der oberfränkischen ILE-Manager

Themenschwerpunkte: Initiative HeimatUnternehmen und Regionalbudget 2020
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Am Mittwoch, den 23.09.2020 trafen sich aus 11 oberfränkischen Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE) die Umsetzungsmanager zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch in Himmelkron. Dieses Mal fand das Treffen, welches vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken koordiniert wird, in der ILE Fränkisches Markgrafen und Bischofsland (ILE FMB) statt.
Das Regionalbudget konnte 2020 von den ILE-Regionen erstmals beantragt werden. Damit standen pro ILE-Region 100.000 € für Kleinprojekte zur Verfügung. Trotz des neuen Förderprogramms war in ganz Oberfranken das Interesse sehr groß. Insgesamt konnten mit dem Regionalbudget 195 Kleinprojekte in Oberfranken realisiert werden! Damit investierten Vereine, Stiftungen, Kommunen Bürger etc. über 1,5 Millionen Euro in ihre Region. Ohne den zusätzlichen Einsatz von ehrenamtlicher Arbeit wäre die Umsetzung der Projekte nicht realisierbar gewesen. Alle 195 Projekte wurden durch das Regionalbudget mit maximal 80% auf die Nettogesamtkosten gefördert. Somit flossen insgesamt 940.000 € Förderung in die Kleinprojekte.
Am Nachmittag folgte ein Vortrag von Alfred Wolf zur Initiative HeimatUnternehmen aus dem Landkreis Tirschenreuth. Er stellte die Strukturen und Leitlinien der Initiative vor und die daraus resultierenden sechs erfolgreichen Projekte. Vom Magischen Theater bis hin zur Straußenfarm in Mitterhof sind die Projekte so vielfältig und individuelle wie ihre Ideengeber.

14. September 2020

Ergebnisse des Radwegekonzepts der ILE liegen vor

Wegeführung des Flüsse- und Perlenradwegs durch die Innenstädte
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Im November wurde das Planungsbüro GEO-PLAN aus Bayreuth mit der Erstellung eines Konzepts für die innerörtliche Radwegeverbindung in den Kommunen der ILE Dreiländereck beauftragt. Dabei geht es sowohl um die Wegeführung des Flüsse-Radwegs durch die Gemeinde Regnitzlosau als auch um die Routenplanung des Perlen-Radwegs durch die Städte Rehau und Schönwald. Neben der Anbindung an die Ortskerne und an touristisch relevante Einrichtungen wurden die Routenoptionen auch in Hinblick auf Attraktivität und Sicherheit geprüft. Desweiteren prüfte das Büro die Radanbindung der ILE-Gemeinden zum Kornberg.

15. Juli 2020

Kulinarik-Tour - Urlaub vor der Haustür

Rehauer Themenweg stellt sich in der Metropolregion Nürnberg vor
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„Man muss nicht weit reisen, um Erholung für alle Sinne zu finden: der Urlaub bei uns in der Metropolregion Nürnberg bietet eine großartige Kulturlandschaft, Bewegung und gutes Essen“, wirbt Dr. Christa Standecker, Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg für die Kulinarik-Touren. Gemeinsam mit den Kommunen hat die Metropolregion ein breites Angebot an Touren und Freizeittipps aus allen Regierungsbezirken der Region für den Urlaub daheim zusammengetragen. Die Touren zeigen, wie eng die Kulturlandschaft der Metropolregion mit den erzeugten Lebensmitteln und Produkten verbunden ist.
Für Naturfreunde lohnt sich die Reise in den Landkreis Hof am Dreiländereck Bayern-Sachsen-Böhmen. Unter dem Motto „Mit der Arnika in den Rehauer Forst“ kann man sich der wertvollen Heilpflanze annähern. Stationstafeln geben Einblicke in das Arnikaprojekt sowie in Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten, die die Geschichte der Kulturlandschaft und die Forstwirtschaft prägen. Extra-Tipp für Herbstausflügler: Zu dieser Jahreszeit kann frische Arnikatinktur im Naturhof und der Perlenbach-Apotheke Rehau erworben werden.

14. Juli 2020

Aus der ILE-Lenkungsgruppensitzung

Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
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Öffentlichkeitsarbeit:
• Die Homepage der ILE wurde überarbeitet und bietet nun mehr Informationen zu den Begrifflichkeiten der ILE und zu den neu erarbeiteten Handlungsfeldern.
• Die BayernFunk App, als Plattform für Vernetzung im Ländlichen Raum, wurde den Bürgermeister vorgestellt.

Regionalbudget:
• Neuanmeldung eines Kleinprojekts für das Regionalbudget. Da noch ausreichend Mittel für das Jahr 2020 vorhanden sind, wird das Kleinprojekt mit 80 % gefördert.

Sachstand laufender Projekte:
• Einholung von Angeboten der Support-Firmen der Gemeinden für die Integration des Freizeitkalenders auf den jeweiligen städtischen Internetseiten.
• Terminvereinbarung zur Gebietsfestlegung des Dreiländerecks. Ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn beim ALE wird von der ILE für die Aufwertung des Dreiländerecks gestellt.
• Die Datenbeschaffung für die Fortschreibung des ILEK und für die Erstellung eines Vitalitäts Checks läuft noch.

01. Mai 2020

Maßnahmenbeginn von Kleinprojekten

Förderung von sieben Projekten in der ILE Region
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Nachdem Anfang des Jahres das neue Förderinstrument „Regionalbudget 2020“ bekannt wurde und ein Aufruf dazu startete, gingen bis Ende des Antragzeitraums acht Anträge für Kleinprojekte bei der Integrierten Ländlichen Entwicklung ein. Das Spektrum der eingereichten Projekte reicht dabei von Sanierungsmaßnahmen bis hin zur Anschaffung von Freizeitgeräten für Kinder. Sieben der Anträge wurden von einem Auswahlgremium als förderfähig eingestuft und werden mit einem Fördersatz von 80 % von der ILE Dreiländereck unterstützt. Dabei steht die ILE Dreiländereck den Trägern bei der Umsetzung und Durchführung der Kleinprojekte auch beratend zur Seite. Fördergeber der Mittel für das Regionalbudget 2020 ist das Amt für Ländliche Entwicklung.

15. März 2020

Amtswechsel in Regnitzlosau

Jürgen Schnabel ist neuer Bürgermeister
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Die Kommunalwahlen 2020 bringen für die ILE Dreiländereck eine Neuerung mit sich. Einen Bürgermeisterwechsel gab es in Regnitzlosau zu verzeichnen. Jürgen Schnabel, als Nachfolger von Hans-Jürgen Kropf, ist am 15.Mai 2020 zum neuen 1. Bürgermeister der Gemeinde Regnitzlosau gewählt worden. Ebenso wie sein Vorgänger ist Schnabel der Partei "Frei Wähler Regnitzlosau" zuzuordnen. Keine Veränderungen hingegen gab es in den anderen beiden Kommunen. Als 1.Bürgermeister der Stadt Rehau, ist weiterhin Michael Abraham zuständig. Ebenfalls fortgeführt wird die Amtsperiode von Klaus Jaschke als 1. Bürgermeister der Stadt Schönwald.

19./20. Februar 2020

Umsetzungsbegleiter der Allianzen vernetzen sich

Seminar "Erfolgreiche ILE-Umsetzungsbegleitung in Franken"
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Nach dem Motto "Gemeinsam sind wir stärker!" schließen sich immer mehr Gemeinden in einer Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) zusammen. Dem gleichen Motto folgten nun auch die UmsetzungsbegleiterInnen der fränkischen Allianzen.

Erstmals wurde ein Workshop für die ILE-Umsetzungsbegleitungen in Franken angeboten. Insgesamt 18 ManagerInnen aus den fränkischen Regionen kamen zu einem Seminar an der Schule für Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim zusammen. In guter Atmosphäre wurde zwei Tage kreativ und konstruktiv zusammengearbeitet. "Die Vernetzung und der Austausch klappten ab der ersten Minute! ", freuten sich die Moderatoren Dr. Christiane Schilling und Johannes Krüger.
Inhaltlich wurden vor allem die Themen Innenentwicklung, Freizeit und Erholung sowie Grund- und Nahversorgung besprochen. Vertieft wurde das Thema Innenentwicklung durch zwei Vorträge. Ein weiterer Schwerpunkt war die Optimierung von Prozessen und Strukturen. In intensiven Kleingruppenarbeiten wurden Lösungsansätze für die tägliche Praxis entwickelt. Die Bilanz war eindeutig: wiederholen und verstetigen!

2. Februar 2020

Markgrafenkirchen in unserer Region

Freischaltungsfeier der neuen Website
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Zu den Markgrafenkirchen ist über das LEADER-Projekt „Erschließung der Markgrafenkirchen in Oberfranken“ die Finanzierung einer neuen Website ermöglicht worden: www.markgrafenkirchen.de. Bei einer feierlichen Freischaltungsfeier in Berg im Landkreis Hof wurde diese am Lichtmesstag, den 2.2.20 um 2.22 pm erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner und dem Hofer Landrat Dr. Oliver Bär nahmen zahlreichen Bürgermeister und Vertreter von Kirchengemeinden teil. Auf der neuen Seite verbinden sich Informationen zu Kirchen, Tourismus und Kultur in der Region auf einer einzigartigen Plattform und sind so von unterschiedlicher Seite nutzbar. Neben Informationen zu Kirchengemeinden finden sich auf der Website zahlreiche Touren für Rad-, Wander- und Pilgerinteressierte. Mit aufgebaut wird ein eigenes Lexikon zu Kunst und Theologie in den Markgrafenkirchen. Das Bildmaterial des beauftragten Fotografen David Sünderhauf spricht sowohl Kunstinteressierte als auch spirituell Suchende an. Durch die Dreisprachigkeit in deutsch, englisch und tschechisch ist die Seite auch touristisch nutzbar.

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30. Januar 2020

Neues Förderinstrument "Regionalbudget"

Aufruf zur Einreichung von Förderanfragen für Kleinprojekte
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Auf Grundlage des Bescheids des Amts für Ländliche Entwicklung Bamberg vom 27.01.2020 und den Finanzierungsrichtlinien Ländliche Entwicklung (FinR-LE) steht dem
ILE-Zusammenschluss Dreiländereck für das Jahr 2020 ein Regionalbudget in Höhe von 100.000 EUR EUR zur Verfügung. Die Förderung erfolgt nach den Bestimmungen der Maßnahme 10.0 Regionalbudget im Förderbereich 1 „Integrierte Ländliche Entwicklung" (ILE) des Rahmenplans der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) in der jeweils geltenden Fassung.

Der ILE-Zusammenschluss Dreiländereck ruft zur Einreichung von Förderanfragen für Kleinprojekte im Rahmen des Regionalbudgets auf.
Dieser Aufruf umfasst ausschließlich Anfragen auf Förderung von Kleinprojekten, die unter Berücksichtigung
• der Ziele gleichwertiger Lebensverhältnisse einschließlich der erreichbaren Grundversorgung, attraktiver und lebendiger Ortskerne und der Behebung von Gebäudeleerständen,
• der Ziele und Erfordernisse der Raumordnung und Landesplanung,
• der Belange des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes,
• der Reduzierung der Flächeninanspruchnahme,
• der demografischen Entwicklung sowie
• der Digitalisierung
den Zweck verfolgen, die ländlichen Räume als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume zu sichern und weiterzuentwickeln.
Kleinprojekte sind Projekte, deren förderfähige Gesamtausgaben 20.000 EUR nicht übersteigen.
Hierbei handelt es sich um Nettoausgaben. Zu beachten ist, dass alle den Zweck der Förderung erfüllenden förderfähigen Nettoausgaben eines Projekts diese Höchstgrenze nicht überschreiten dürfen. Andernfalls kann ein Vorhaben nicht mehr als Kleinprojekt gewertet werden. In einem Aufruf kann pro Projekt nur ein Antrag eingereicht werden. Eine Aufteilung von Projekten zur Unterschreitung der förderfähigen Gesamtausgaben ist nicht zulässig.
Voraussetzungen: Gefördert werden nur Kleinprojekte in Ortschaften mit bis zu 10.000 Einwohnern (Erstwohnsitze), mit deren Durchführung noch nicht begonnen wurde. Der Abschluss eines der Ausführung zugrunde liegenden Liefer- und Leistungsvertrages ist dabei grundsätzlich als Beginn zu werten. Bei Vorhaben zur Förderung von wirtschaftlichen Tätigkeiten sind die Bestimmungen der EU- Verordnung Nr. 1407/2013 vom 18.12.2013 (De-minimis-Beihilfe Gewerbe) zu beachten.
Fördergegenstand: Förderfähig sind beispielsweise Kleinprojekte zur
a) Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements,
b) Begleitung von Veränderungsprozessen auf örtlicher Ebene,
c) Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit,
d) Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung,
e) Umsetzung von dem ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen,
f) Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung.
Das Kleinprojekt muss so rechtzeitig umgesetzt werden, dass der Durchführungsnachweis bis spätestens 01.09.2020 vorgelegt werden kann.

Zuwendungs- und Antragsberechtigte:
a) Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts,
b) natürliche Personen und Personengesellschaften.
Art und Umfang der Förderung: Die Zuwendung wird als Zuschuss im Wege der Anteilfinanzierung gewährt. Die tatsächlich entstandenen Nettoausgaben (Bruttoausgaben abzüglich Umsatzsteuer, Skonti, Boni und Rabatte) werden mit bis zu 80 % bezuschusst, maximal jedoch mit 10.000 EUR und unter Berücksichtigung der im privatrechtlichen Vertrag (siehe unten) festgelegten maximalen Zuwendung. Kleinprojekte mit einem Zuwendungsbedarf unter 500 EUR werden nicht gefördert.
Die gleichzeitige Inanspruchnahme von Zuwendungen aus anderen Förderprogrammen ist zulässig, soweit dies dort nicht ausgeschlossen ist. Eine zusätzliche Förderung über die FinR-LE oder die Dorferneuerungsrichtlinien zum Vollzug der Bayerischen Dorfentwicklungsprogramms (DorfR) ist nicht erlaubt.
Ein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Zuwendung ist nicht auf Dritte übertragbar.
Antrags- und Auswahlverfahren: Mit dem Regionalbudget können Kleinprojekte durchgeführt werden, die der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts dienen und im Gebiet des ILE-Zusammenschlusses liegen. Die Auswahl der Kleinprojekte erfolgt durch ein Entscheidungsgremium, das sich aus Vertretern regionaler Akteure zusammensetzt. Je erfülltem Kriterium können maximal drei Punkte vergeben werden.

Kriterien zur Projektauswahl:
Kriterium Bewertungsinhalt Punkte
(1) Zielerreichungsgrad ILEK
(2) Sicherung der Daseinsvorsorge
(3) Verbesserung der Lebensverhältnisse
(4) Beitrag zur Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit
(5) Beitrag zur Innenentwicklung
(6) Grad der Bürgererreichung
(7) Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit


Alle eingereichten Projektanträge werden auf Einhaltung der Fördervoraussetzungen geprüft und anhand der genannten Auswahlkriterien bewertet. Aus der Bewertung aller Projekte entsteht die Reihenfolge der zu unterstützenden Projekte im Rahmen des zur Verfügung stehenden Regionalbudgets.
Nach einer positiven Auswahlentscheidung wird ein privatrechtlicher Vertrag zwischen dem ILE- Zusammenschluss Dreiländereck und dem Träger des ausgewählten Kleinprojekts geschlossen, in dem die Umsetzungsmodalitäten geregelt werden.

Termine:
• Abgabe der Förderanfragen spätestens am: 31.03.2020
• Spätester Termin der Abrechnung mit der verantwortlichen Stelle des ILE- Zusammenschlusses (Vorlage des Durchführungsnachweises): 01.09.2020
Das erforderliche Antragsformular und das Merkblatt mit ergänzenden Hinweisen finden Sie unter dem unten stehenden Link.

25./26. November 2019

Zwischenevaluierung der ILE Dreiländereck

Seminar in der Schule für Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim
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Nachdem das ILE Dreiländereck bereits seit einigen Jahren im Bereich der interkommunalen Zusammenarbeit aktiv ist, hat sich im Laufe der Zeit eine nötige Überarbeitung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) herausgestellt. Eine Neubeurteilung der bereits bestehenden Prozesse und Strukturen fand im Rahmen eines Seminars an der Schule für Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim statt. Der Zeitpunkt der Evaluierung war günstig, denn die neue Umsetzungsmanagerin Sabrina Gartinger konnte direkt einen Einblick in die laufenden Projekte erhalten. Zudem ist eine "kleine" Evaluierung ohnehin als Voraussetzung, für die weitere Förderung der Umsetzungsbegeleitung durch das Amt für Ländliche Entwicklung, festgelegt.

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04. November 2019

Kirchturmdenken überwinden

Neue Umsetzungsmanagerin koordiniert das ILE-Dreiländereck
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Die Gemeindeallianz Dreiländereck Bayern-Sachsen-Böhmen hat seit dem 01. November 2019 eine neue Umsetzungsmanagerin. Gemeinsam mit den beteiligten Kommunen Regnitzlosau, Rehau und Schönwald sowie in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für ländliche Entwicklung wird sich Sabrina Gartinger um die Umsetzung von Projekten in dem Allianzgebiet kümmern.

1. Juli 2019

Druckfrisch zur Sommerlounge: Zukunft Fichtelgebirge Ausgabe 2019/20

Im Fokus: Rehau und die "artenoah"
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Noch ein Monat bis zur Sommerlounge Fichtelgebirge auf dem Rehauer Maxplatz - am Donnerstag, dem 1. August um 14:00 Uhr beginnt das Rahmenprogramm der Veranstaltung, die ihre Besucher bis in die Nacht hinein mit Musik, verschiedenen Köstlichkeiten, einer Regionalmesse und Talkrunden zu aktuellen Themen der regionalen Entwicklung versorgt.
Bis dahin bleibt noch etwas Zeit, sich das Magazin Zukunft Fichtelgebirge Ausgabe 2019/20 genauer anzusehen. Denn dort gibt es unter dem Titel "Innovationen seit Generationen" ein ganzes Kapitel über Rehau, seine Wirtschaft und innovative Projekte, wie die "artenoah". Das vom Förderverein Fichtelgebirge herausgegebene Magazin liegt kostenlos in den Rathäusern der ILE und im Infozentrum Rehau aus.

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19. Juni 2019

Hervorragende Zusammenarbeit im Nordosten Oberfrankens

Bilanz des Amts für Ländliche Entwicklung fällt sehr positiv aus

Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberfranken mit Sitz in Bamberg unterstützt Projekte wie beispielsweise Dorferneuerung oder Radwege fachlich, organisatorisch und mit Fördermitteln. Am 19. Juni wurde in Schönwald Bilanz für 2018 gezogen. Allein die Tatsache, dass über das ALE im vergangenen Jahr 5,8 Millionen Euro in die Region flossen, ist bemerkenswert. Behördenleiter Anton Hepple betonte im Beisein der Landräte Dr. Oliver Bär und Dr. Karl Döhler sowie der Bürgermeister Michael Abraham (Rehau) und Klaus Jaschke (Schönwald) einen weiteren Aspekt, nämlich die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den Landkreisen Hof und Wunsiedel i.F. Konstruktive Kooperation über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinweg, wie sie sich beim Perlenradweg und der Entwicklung des Dreiländerecks zeigt, sei keineswegs selbstverständlich und ein gutes Zeichen für künftige Projekte.

30. April 2019

Die Freizeitkarte ist da!

Der Schlüssel für Entdeckungen im Dreiländereck
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Dass es rund um das Dreiländereck jede Menge intakte Natur gibt, ist kein Geheimnis. Nicht nur Besucher und Touristen, sondern auch Einheimische dürften bei genauerem Hinsehen aber noch das eine oder andere Kleinod und neue, noch unbekannte Wege entdecken. Dafür hat die ILE die Freizeitkarte entwickelt. Es gibt sie kostenlos u.a. in den Rathäusern von Regnitzlosau, Rehau und Schönwald, im Rehauer Info-Zentrum am Maxplatz, in verschiedenen Cafes und bei der Tourist-Information der Stadt Hof.

29. April 2019

Gemeinsame Ratssitzung der ILE Dreiländereck

Vorstellung des Kernwegenetzes und der Freizeitkarte
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Was ist eine ILE überhaupt und welche Ziele hat sie? Wie steht es um die im Entwicklungskonzept dargelegten Projekte? Knapp 50 Ratsmitglieder aus Regnitzlosau, Rehau und Schönwald trafen sich am 29. April in Rehau zu einer gemeinsamen Sitzung, um sich über den Sachstand der "Integrierten Ländlichen Entwicklung Dreiländereck" zu informieren.

Thomas Müller vom Amt für Ländliche Entwicklung in Bamberg betonte die Bedeutung interkommunaler Zusammenarbeit, die schon jetzt mit einem Förderbonus verbunden ist und in Zukunft praktisch die einzige Eintrittskarte für Fördermittel darstellen wird. Angesichts der Herausforderungen etwa bei Leerständen oder der demographischen Entwicklung führt kein Weg an gemeinsam getragenen Lösungen vorbei. Die Zusammenarbeit erhöht zudem das Gewicht der Region bei Entscheidungsprozessen.

Ein Beispiel für diese Kooperation ist das eben abgeschlossene Projekt "Ländliches Kernwegenetz". Florian Göbet von der BBV LandSiedlung erläuterte die Notwendigkeit eines leistungsfähigen Wegesystems, das den immer größeren und schwereren landwirtschaftlichen Maschinen angepasst ist. Das nun vorliegende Konzept stellt die planerische Grundlage für Baumaßnahmen dar, die längerfristig erfolgen können. Parallel wurden auch die Daten für eine gemeinsame Freizeitkarte erhoben, die nun als erste gemeinsame Broschüre der ILE vorgestellt wurde und Besuchern und Einheimischen die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten der Region näher bringen soll.

ILE-Manager Jochen Rausch fasste den Stand der laufenden Projekte zusammen. Der Hofer Landbus wird ab Sommer 2019 per App gesteuert mit etwa 200 virtuellen Haltstellen den Öffentlichen Personenverkehr auf ein neues Niveau bringen. Beim MTB Basecamp am Kornberg und den beiden neuen Radwegen – dem "Perlenradweg" und dem "Flüsse-Radweg" haben die Arbeiten teilweise bereits begonnen, während das Zentrum für Biodiversität "artenoah" trotz umfangreicher Vorarbeiten noch immer die Frage der Trägerschaft offen ist. Und die nächsten Projekte stehen schon fest: gemeinsamer Online-Veranstaltungskalender, Vitalitäts-Check für Kommunen, Aufwertung des Dreiländerecks und eine Evaluierung der bisherigen Aktivitäten.

Als Fazit hielt der ILE-Vorsitzende Michael Abraham fest, dass im Dreiländereck Bayern - Sachsen - Böhmen die Zusammenarbeit auch über Parteigrenzen hinweg sehr gut funktioniert und die ILE in den noch nicht einmal zwei Jahren mehr umgesetzt hat als etwa die Freunde im Herzen Europas, obwohl diese 16 Kommunen umfasst und deutlich länger besteht. Auch die Tatsache, dass man auf Augenhöhe und ohne Vorbehalte miteinander rede sei ein großer Fortschritt. Dem schlossen sich die beiden anderen Bürgermeister Klaus Jaschke und Hans-Jürgen Kropf an: in der besonderen geographischen Situation im Dreiländereck ist Zusammenarbeit das Gebot der Stunde. Dabei ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger bei den Maßnahmen anzusprechen und intensiv einzubeziehen.

Bei der Präsentation des Kernwegenetzes: v.l. ILE-Manager Dr. Jochen Rausch, Klaus Jaschke (1. Bürgermeister der Stadt Schönwald), Hans-Jürgen Kropf (1. Bürgermeister der Gemeinde Regnitzlosau), Florian Göbet und Alexander Heinz (BBV LandSiedlung GmbH), Thomas Müller (Amt für Ländliche Entwicklung Bamberg) und Michael Abraham (1. Bürgemreister der Stadt Rehau)

18. April 2019

Eine für Alle

Rehau übernimmt auch die administrativen Aufgaben des Standesamts Regnitzlosau
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Zwar nimmt Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf weiterhin die Trauungen vor, doch werden künftig die Verwaltungstätigkeiten des Standesamts Regnitzlosau in Rehau erledigt. Damit ändert sich für die Heiratswilligen wenig, im Hintergrund entlastet diese Kooperation die Gemeindeverwaltung Regnitzlosau jedoch erheblich. Trotz des Mangels an Standesbeamten kann durch diese sogenannte "kleine Lösung" das Amt in Regnitzlosau insgesamt bestehen bleiben. Zudem werden Kosten eingespart und vorhandenes Know-how geteilt.

Die Stadt- und Gemeinderäte hatten den Vorschlag jeweils einstimmig beschlossen. Mit Schönwald besteht seit November 2018 eine ähnliche Vereinbarung, so dass nun alle drei ILE-Kommunen bei diesem Thema direkt zusammenarbeiten. Vergleichbare Kooperationen gibt es unter anderem zwischen Helmbrechts und Schauenstein.

8. April 2019

Rahmenvereinbarung für den Flüsseradweg steht

Baubeginn für die ersten Abschnitte bereits im laufenden Jahr

Nachdem zwischen Eulenhammer und Schönwald im Februar die Arbeiten zum Bau des Perlenradwegs begonnen haben, steht nun auch der Rahmen für den Flüsseradweg als ein weiteres Infrastrukturprojekt im Dreiländereck. In einer Grundsatzvereinbarung dokumentierten der Landkreis Hof und zwölf beteiligte Städte und Gemeinden die planerischen und finanziellen Eckpunkte des 15 Millionen Euro umfassenden Vorhabens. Die Mittel kommen vom Amt für ländliche Entwicklung, aus einem Programm zur Förderung von kommunalen Klimaschutzmaßnahmen sowie einem Sonderfonds für regionale Verkehrsinfrastrukturprojekte, so dass mit einer Förderquote von 80 Prozent gerechnet werden kann. Bereits in diesem Jahr soll mit dem Ausbau der ersten Abschnitte, etwa zwischen Tauperlitz und Draisendorf, begonnen werden. Der Endausbau ist bis 2022 geplant.

Insgesamt wird der neue Radweg 90 Kilometer lang sein und den Main mit der Weißen Elster verbinden. Im Gebiet der ILE Dreiländereck ist die Gemeinde Regnitzlosau entlang der Regnitz beteiligt. Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf sieht in dem Radweg eine wichtige Ergänzung des touristischen Angebots und betont die Bedeutung für die Erschließung des Dreiländerecks und die Weiterführung ins benachbarte Hranice / Rossbach. Als Folgeprojekt wird in Regnitzlosau auch über Radlerhostel nachgedacht, das in einem historischen Gebäude in der Ortsmitte untergebracht werden soll.

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1. März 2019

Der Ausbau der "Perlenroute" beginnt

Rodungen schaffen Platz entlang der alten B 15
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Ende November 2018 wurde der Förderbescheid übergeben und nur drei Monate später beginnen bereits die ersten Arbeiten am Perlenradweg zwischen Rehau-Eulenhammer und Vielitz im Stadtgebiet von Schönwald. In beeindruckend kurzer Zeit ist es den beteiligten Kommunen unter der Federführung des Landratsamtes Wunsiedel gelungen, die planerischen und fördertechnischen Aufgaben für dieses wichtige Vorhaben zu erledigen.

Künftig wird der Perlenradweg, der auf einer Strecke von rund 12,5 Kilometer durch den Landkreis Wunsiedel und 14,2 Kilometer durch den Landkreis Hof führt, Saale- und Main-Radweg mit dem Brückenradweg in Richtung Aš / Asch verbinden. Es handelt mit einem Gesamtaufwand von etwa drei Millionen Euro um eines der großen Infrastrukturprojekte im Dreiländereck, bei dem jedoch nicht nur an die touristische Nutzung gedacht wurde. Vielmehr wird der Weg wird auch als ein Stück Lebensqualität für die ansässige Bevölkerung verstanden.

20. Februar 2019

Ein Quantensprung beim Nahverkehr – Fahrgäste schreiben ihren eigenen Fahrplan

Pilotprojekt "Hofer Landbus" in Regnitzlosau und Rehau
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Im Sommer 2019 beginnt im Gemeindegebiet Regnitzlosau und dem Stadtgebiet Rehau beim öffentlichen Personennahverkehr eine neue Zeitrechnung. Mittels App oder telefonisch kann man dann sieben Tage die Woche vom frühen Morgen bis etwa 23 Uhr den „Hofer Landbus“ anfordern und sich für 3 Euro pro Fahrt zu etwa 200 Haltestellen bringen lassen. Feste Routen und Fahrpläne kennt das System nicht: gefahren wird dann, wenn es der Fahrgast wünscht und fast von Haustür zu Haustür.

Damit wird eine Flexibilität erreicht, die es sonst nur in Großstädten gibt. Bürgermeister Michael Abraham: "der Hofer Landbus ist ein völlig neues Kapitel der Mobilität im ländlichen Raum – und zwar für Alle, ob mit oder ohne eigenen Pkw, für Jung und Alt". Und auch entlegene Ortsteile sind angebunden. Dies freut Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf besonders, ist doch das Gemeindegebiet Regnitzlosau mit einer Fläche von 40 Quadratkilometern und 31 Ortsteilen mit konventionellen Lösungen nur schwer zu bedienen.

Erfahrungswerte, wie ein derartiges System angenommen wird, fehlen bislang. Daher dient die einjährige Pilotphase auch dazu, die tatsächlichen Bedarfe zu erfassen. Es kommt also wesentlich darauf an, dass das Angebot auch genutzt wird. Findet es entsprechend Anklang, soll über eine Verlängerung oder sogar Ausweitung auf den gesamten Landkreis nachgedacht werden.

Die Planungsphase ist von technischer und planerischer Seite weitgehend abgeschlossen. In den kommenden Wochen bis zum Start wird es noch darum gehen, die Haltestellen auszuschildern und die digitale Buchungsplattform bereitzustellen.

Am 20. Februar wurde das Projekt der Presse vorgestellt. Im Bild von links: Korbinian Göths (Kreisentwicklung Landkreis Hof) , Kreisrat Günter Letfuß, Michael Abraham (1. Bürgermeister Rehau), Michael Stumpf (Nahverkehrsbeauftragter Landkreis Hof), Kreisrätin Claudia Pflaum, Landrat Dr. Oliver Bär, Matthias Beyer (1. Bürgermeister Köditz), Hans-Jürgen Kropf (1. Bürgermeister Regnitzlosau), Karl Philipp Ehrler (1. Bürgermeister Stammbach) und die Leiterin der Kreisentwicklung, Izabella Graczyk.

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30. Januar 2019

Antrittsbesuch in Hranice

Grenzübergreifende Zusammenarbeit besprochen
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Seit den tschechischen Kommunalwahlen im Oktober 2018 hat Hranice / Rossbach einen neuen Bürgermeister - Ing. Daniel Mašlár. Aufgrund der Lage der Gemeinde am Dreiländereck Bayern - Sachsen - Böhmen ist er ein wichtiger Partner für eine ganze Reihe von Projekten.

Unterstützt von der Regionalmanagerin Petra Bulantová als Dolmetscherin sollte zunächst zur Wahl gratuliert und der persönliche Kontakt hergestellt werden. Fachlich gab es einen regen Austausch zur Fortsetzung des Flüsse-Radwegs auf tschechischer Seite, der Aufwertung des Geländes am Dreiländereck oder zu gemeinsamen Veranstaltungen, wie etwa das deutsch-tschechische Freundschaftsfest am 6. Juli, das dieses Jahr zum 30. Jahrestag der Grenzöffnung wohl etwas größer ausfallen wird.

Im Bild von links: der Bürgermeister von Hranice, Daniel Mašlár, ILE-Manager Dr. Jochen Rausch, Regionalmanagerin Petra Bulantová und der 1. Bürgermeister von Regnitzlosau, Hans-Jürgen Kropf

7. Januar 2019

Interkommunale Kooperation der Städte Rehau und Schönwald

Standesämter zusammengelegt
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Ab dem 01.01.2019 übernimmt das Standesamt in Rehau die Verwaltung des Standesamtes in Schönwald. Die Vereinbarung über die Aufgabenübertragung wurde nun von den beiden Bürgermeistern der Kommunen unterzeichnet.

Nach der endgültigen Genehmigung der Rechtsaufsicht, konnte nun die Vereinbarung über die "kleine Übertragung" offiziell geschlossen werden. "Kleine Übertragung" heißt, das Standesamt Schönwald bleibt an sich erhalten, es wird nur von Rehau aus gesteuert. "Das macht es für uns ein bisschen einfacher, das Standesamt in Schönwald nicht vollständig aufgeben zu müssen", so Bürgermeister Jaschke. Auch für die Bürger und Bürgerinnen aus Schönwald hat es den entscheidenden Vorteil, ihre Amtsgeschäfte größtenteils telefonisch erledigen zu können. Lediglich für die Anmeldung einer Eheschließung oder den Kirchenaustritt muss man persönlich im Rehauer Rathaus erscheinen.

Im Schnitt sind es 20 Sterbefälle und 15 Eheschließungen im Jahr die nun zusätzlich für Ordnungsamtsleiter Frank Rameckers anfallen. "In Schönwald hat man erkannt, dass man wegen diesen wenigen Beurkundungen kein eigenes Personal für das Standesamt vorhält, in Zeiten, in denen auch im Verwaltungsbereich wirtschaftliches Denken gefragt ist, ein durchschlagendes Argument", führte Bürgermeister Michael Abraham aus.

"Wir öffnen mit dieser Kooperation ein neues Kapitel der interkommunalen Zusammenarbeit, hier auch über die Landkreisgrenze hinaus", so bezeichnete Bürgermeister Michael Abraham die künftige Kooperation der Standesämter in Rehau und Schönwald. Auch sein Amtskollege Bürgermeister Klaus Jaschke ist sich sicher: "Die Zusammenarbeit mit Rehau wird gut funktionieren". Die Basis hierfür schafft unter anderem auch die bereits vorhandene enge Zusammenarbeit durch die ILE Dreiländereck. "Wir begegnen uns immer auf Augenhöhe und sind gleichwertige Partner. Auch deshalb ist unsere Wahl auf Rehau gefallen", erklärt Klaus Jaschke. Auch die Stadträte beider Gemeinden sprachen sich einstimmig für eine Kooperation der Standesämter aus.

10. Oktober 2018

Der "Perlenradweg" wird Wirklichkeit!

Maßnahmenbeginn genehmigt
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Die Perlenroute ist eines der zentralen Projekte zur Stärkung des Tourismus im Dreiländereck Bayern - Sachsen - Böhmen, ein roter Faden, der weitere Attraktionen verbindet und zudem die Brücke in die benachbarte Tschechische Republik schlägt. Der neue Radweg hat seinen Namen vom Perlenbach, an dem er im Bereich Eulenhammer bis nach Schönwald entlangführt.
Die Idee einer Radverbindung zwischen Oberkotzau über Rehau, Schönwald und Selb bis ins tschechische Aš geht bis ins Jahr 2015 zurück. Seitdem ging es darum, die planungsrechtlichen Vorgaben zu erfüllen und die Finanzierung zu sichern. Nun wird es konkret – im kommenden Frühjahr sollen die Bauarbeiten an der 27 km langen Strecke beginnen. Die Route dockt dabei an den Saale-Radweg, den Radweg "Grünes Dach" sowie an den grenzüberschreitenden Brückenradweg an.

Bei Gesamtkosten von etwa drei Millionen Euro konnte eine Förderung in Höhe von 933.000 Euro über ein Straßenbau-Sonderprogramm des Freistaates Bayern erreicht werden. Das Projekt ist deswegen von besonderer Bedeutung, da ein attraktives Radwegenetz für eine ländliche Tourismusregion eine Basis-Infrastruktur darstellt. Damit ist auch die Hoffnung verbunden, dass den öffentlichen Vorleistungen private Investitionen folgen, etwa bei der Modernisierung von Ferienwohnungen.

An der Grenze der beiden Landkreise Hof und Wunsiedel trafen sich (v.l.): Dipl.-Ing. Albert Vollath, Landtagsabgeordneter Martin Schöffel, Landrat Dr. Oliver Bär, die 1. Bürgermeister von Rehau und Schönwald Michael Abraham und Klaus Jaschke, Stadtrat Michael Rehwagen, Schönwald und Landrat Dr. Karl Döhler (Bild: Landratsamt Wunsiedel i.F., Anke Rieß-Fähnrich)

30. Juli 2018

Ländliches Kernwegenetz für das ILE-Gebiet

Start eines wichtigen Infrastrukturprojekts
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Wie alle Wirtschaftsbereiche, so ist auch die Landwirtschaft auf gute Verkehrsverbindungen angewiesen. In vielen Fällen genügt das vorhandene landwirtschaftliche Wegenetz aber nicht mehr den modernen Anforderungen. Um rentabel zu sein wurden Maschinen ständig größer, die Achslasten nahmen zu. Dies führte unter anderem dazu, dass die Tragschicht der Wege den Belastungen nicht mehr standhielt und Bankette in den nun zu engen Kurven zerstört wurden.
Künftig wird ein angepasstes Wegenetz mit 3,5 m breiten, asphaltierten Fahrbahnen, ausreichenden Radien und verkehrsgerechten Einmündungen, das Achslasten bis 11,5 t erlaubt, benötigt. Auch die Wegeführung selbst ist Gegenstand der Untersuchungen, gilt es doch Konflikte mit Radfahrern zu vermeiden und nahtlose Übergänge zu den Nachbargemarkungen herzustellen.

In einem ersten Schritt geht es derzeit darum, die für den landwirtschaftlichen Schwerlastverkehr bedeutsamen Wege und deren Zustand mit ihren Besonderheiten und Problemstellen zu erfassen. Danach erarbeitet das Planungsbüro BBV LandSiedlung GmbH zusammen mit den Kommunen einen Entwurf, der wiederum mit den Behörden auf seine Tauglichkeit zu prüfen und – wo erforderlich – anzupassen ist. Hierzu dienen Ortstermine in Regnitzlosau, Rehau und Schönwald mit Schlüsselpersonen, die mit den Verhältnissen vor Ort vertraut sind, etwa Bürgermeister und Gemeinderäte, Mitarbeiter der Bauämter, Landwirte und Feldgeschworene.

Bis Frühjahr 2019 soll die endgültige Übersicht vorliegen, die die planerische Grundlage für die weiteren Maßnahmen darstellt. In vielen Fällen ist ein Ausbau vorhandener Wege ausreichend, nur etwa ein Prozent des Netzes muss nach gegenwärtigem Sachstand neu gebaut werden. Der Zeithorizont für die Realisierung beträgt 30 Jahre, während denen eine Förderung von 50 bis maximal 85 % möglich ist.

Als positiver Nebeneffekt entsteht im Zuge der Wegeplanungen zudem eine Freizeitkarte für das ILE-Gebiet.

20. Juni 2018

Artenoah am Scheideweg

Entscheidender Termin in der Staatskanzlei steht an
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Am 19.06.2018 traf sich die Förderinitiative Erlebniszentrum artenoah am Grünen Band Europa e.V. im Rehauer Rathaus zur Jahreshauptversammlung. Die Vereinsinterna waren rasch erledigt. Der Vorsitzende, Bürgermeister Michael Abraham, berichtete, dass sich die Mitgliederzahl erfreulicherweise vergrößert hat – es liegen fünf Mitgliedsanträge vor. Die Kassenprüfung ergab keine Beanstandungen, so dass der Vorstand und der Kassier einstimmig entlastet wurden.

„Das Projekt artenoah ist fertig entwickelt.“ So fasste Abraham den Sachstand zusammen. Man habe einen internationalen Architektenwettbewerb mit einem sehr überzeugenden Ergebnis durchgeführt, ein Betriebskonzept erstellen lassen, die Förderbedingungen geklärt und sogar schon den Baugrund erworben. Auch haben zahlreiche oberfränkische Verbände und der Kreis Karlsbad / Karlovy Vary mit Unterstützungsschreiben die Bedeutung des Projekts als "Leuchtturm" für die Region unterstrichen. Darüber hinaus könne die Stadt Rehau nichts mehr tun. Mit der Frage, wer die langfristige Trägerschaft übernimmt, befindet sich das ambitionierte Projekt nun „am Scheideweg“, da Rehau das Tagesgeschäft und das Betriebsrisiko nicht übernehmen kann.

Als angestrebte Lösung schlägt der Förderverein die Übernahme durch den Freistaat vor, was beispielsweise beim "Haus der Berge" in Berchtesgaden erfolgreich praktiziert wird.

Das Projekt wurde bereits in München vorgestellt. Nun gibt es am 11.07.2018 einen weiteren Termin mit Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann und Umweltminister Dr. Marcel Huber. Als Fürsprecher für artenoah werden die Landtagsabgeordneten Alexander König und Martin Schöffel, die Landräte Dr. Bär und Dr. Döhler, Bürgermeister Michael Abraham, ILE-Manager Dr. Jochen Rausch und Projektentwickler Raimund Böhringer nach München reisen.

Die Erwartungen der Delegation sind hoch: es geht um nicht weniger als das Projekt in den kommenden Monaten endgültig zum Laufen zu bringen.

21. Juni 2018

Mobilität für Alle

Ein Stück Lebensqualität im Gemeindegebiet Regnitzlosau
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Alltägliche Besorgungen, aber auch Arzt- und Behördenbesuche gestalten sich für die Einwohner kleinerer Dörfer oder von Ortsteilen ohne eigenes Auto oftmals sehr zeitraubend. Dabei ist die Erschließung des Gemeindegebiets Regnitzlosau mit ca. 40 Quadratkilometer Fläche und 30 Ortsteilen besonders anspruchsvoll.
Aktuell ist das Angebot öffentlicher Verkehrsmittel hinsichtlich Bedienungsdauer und Taktfrequenz wenig attraktiv. An Wochentagen endet der Busverkehr kurz nach 18:00 Uhr, an Samstagen schon vor 14:00 Uhr. An Sonntagen werden die Linien im Gemeindegebiet überhaupt nicht bedient.

Seit Frühjahr 2018 widmet sich eine Arbeitsgruppe der Frage, wie die notwendige Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten ist. Favorisiert wird der sogenannte Bürgerbus. Dabei handelt es sich um ein Zusatzangebot im Öffentlichen Personennahverkehr, das Linien befährt, die in der Regel auf bürgerschaftliche Initiative hin dort eingerichtet werden, wo besonderer Bedarf besteht. Bürgerbusse sind beispielsweise in Adorf, Schwarzenbach / Saale und Selbitz im Einsatz. Charakteristisch ist, dass die Fahrer der Kleinbusse ehrenamtlich tätig sind. Die Gemeinde kommt für den Personenbeförderungsschein auf. Kauf des Fahrzeugs und Betriebskosten werden vom Landkreis bezuschusst.

Im Herbst dieses Jahres soll eine Entscheidung fallen, ob das Modell realisiert wird und wie es in die Planungen des Landkreises Hof integriert werden kann.

5. Juni 2018

Rehau tritt der Tourismuszentrale Fichtelgebirge bei

Gemeinsame Vermarktung ist unverzichtbar

Seit dem 5. Juni 2018 ist die Stadt Rehau Mitglied bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge und gleichzeitig beim Tourismusverband Franken. Damit reiht sie sich in die Liste von fünf Landkreisen, 53 Kommunen und 39 weiteren Einzelmitgliedern, wie z.B. Hotels oder Museen ein.

Die TZ Fichtelgebirge ist die Plattform zur Vermarktung der kulturellen, kulinarischen und Sportangebote im "Granitenenen Hufeisen". Sie gibt neben Prospekten und Karten das Gastgeberverzeichnis in einer Auflage von 15.000 Exemplaren heraus und tritt auf verschiedenen Reisemessen auf. Damit wird eine Reichweite und Professionalität des Auftritts erzielt, die deutlich über das hinausgeht, was Rehau alleine realisieren könnte.

Ab 2019 wird also Rehau buchstäblich auf der Fichtelgebirgslandkarte auftauchen. Dies war beispielsweise bei den Wohnmobilstellplätzen trotz eines vorhandenen attraktiven Platzes in Rehau bislang nicht der Fall. Das Gebiet nördlich von Schönwald war ein weißer Fleck.

Die Stadt Schönwald ist bereits TZ-Mitglied, in Regnitzlosau ist die Meinungsbildung über einen möglichen Beitritt noch im Gange.