Stadt Rehau

Die Stadt Rehau liegt am nördlichen Ausläufer des Fichtelgebirges am Fuße des Großen Kornbergs. Im Bereich des Ortsteils Neuhausen existiert ein Grenzübergang nach Tschechien zur nahegelegenen Gemeinde Krásná / Schönbach und weiter nach Aš / Asch, der allerdings nicht für den motorisierten Verkehr freigegeben ist.

Das wirtschaftliche Hauptstandbein ist die Kunststoffverarbeitung mit den Unternehmen REHAU AG und Lamilux. Daneben sind mit Südleder auch eines der größten Unternehmen der Lederindustrie in Deutschland sowie Betriebe aus Metallverarbeitung und Keramik ansässig. Rehau besitzt eine weltweite Ausstrahlung und weist eine Wirtschaftskraft auf, die in der Region einzigartig ist. Dies äußert sich nicht zuletzt darin, dass bei einer Einwohnerzahl von etwa 9.300 täglich 3.500 Berufspendler in die Stadt kommen (Stand Dezember 2015).

Die „Industriestadt im Grünen“ erhielt nach dem Stadtbrand von 1817 als Modellstadt ihr heutiges Aussehen mit breiten, rechtwinklig angelegten Straßenzügen rund um den Maxplatz. Dort finden sich auch Anziehungspunkte, wie z.B. das Institut für konstruktive Kunst und konkrete Poesie (IKKP) oder das Museumszentrum mit Ausstellungen zur Ortsgeschichte oder zur Geschichte des Tonfilms.

Rehau wird insbesondere als Standort für das Erlebniszentrum für Biodiversität am Grünen Band „artenoah“ überregional in Erscheinung treten. Weitere wichtige Projekte sind der Perlenradweg als Lückenschluss zwischen Saale- und Brückenradweg nach Tschechien und das Mountainbike-Basecamp am Kornberg.

www.stadt-rehau.de

Impression aus Rehau